Weihnachten steht vor der Tür, 2018 geht dem Ende entgegen, Zeit für eine kurze Bilanz zu Blog und Business. Der Rückblick aufs Jahr.

Rückblick 2018: Sogar der Plastikmann freut sich.

Aufblasbarer Weihnachts- und Schneemann (in München): Programmierter Frohsinn 2018

Draußen fällt der Regen in sanften Strömen, der Verkehr vorn an der Straße schleppt sich an diesem letzten Freitag vor Weihnachten zäh die Isar entlang, in den Fenstern der Nachbarschaft leuchten Sterne und Strippen. Vor einem Haus steht sogar ein luftgefülltes, mannshohes Ensemble aus Weihnachts- und Schneemann, was merkwürdig anmutet, weil ich Plastikobjekte wie diese eher mit einem Pool als dem Christfest verbinde. Kurz: Es ist der ideale Nachmittag, um das Jahr zusammenzufassen. Qualifiziert mich dieser gefühlig-detaillierte Einstieg schon als Relotius-Nachfolger beim Spiegel? Selbst wenn, ich hätte keine Ambition, empfehle aber weiterhin, beim Lesen stets den Bullshit-Detektor einzuschalten. Kommen wir zum Rückblick.

1. Der Blog-Rückblick

Seit Ende 2010 blogge ich hier, 456 Beiträge habe ich seitdem veröffentlicht, was mich manchmal erstaunt, denn auch ich kenne das Gefühl, das einem irgendwann die Themen ausgehen. Offenbar ist das nicht der Fall. 2018 bin ich bei ungefähr 6.000 Besuchern monatlich angekommen, was ich für einen Blog mit diesem Spezialthema vernünftig finde.

Erstmals konnte ich in der Bloggerei mit einem Beitrag in die Top100 vordringen.

Was mich im Vergleich zu anderen Blogs manchmal stutzig macht, ist die relative Ruhe bei den Kommentaren. Sie lässt sich wohl am besten dadurch erklären, dass etwa 80 Prozent meines Traffics aus der organischen Suche stammen. Das heißt, der Blog wird als Wissensmedium genutzt, und nicht als Meinungsmedium.

Diese Erklärung ergibt auch mit Blick auf meinen Gegenstand Sinn: Ich blogge nicht zu einem heißen Thema wie Flüchtlingen, sondern zu Sprache in Medien. Das fordert weniger Meinungsäußerungen heraus.

2. Business-Highlights 2018

2018 war ein weiteres gutes Jahr für better media. Im Rückblick fanden sich diese Highlights:

  • Entwicklung einer dynamischen, contentgetriebenen Webseite für einen Automobilhersteller und dessen kommendes Elektroauto.
  • Ein gewonnener Pitch ist, wie beim Fußball drei Punkte zu holen, oder besser noch, mit einem Tor das Spiel für die eigene Mannschaft zu entscheiden. Dieses gute Gefühl genoss ich im Oktober, als wir den Geschäftsbericht eines Energieversorgungsunternehmens gewannen, dessen Produktion mich Anfang kommenden Jahres im Home of Content beschäftigen wird.
  • Für die ERGOimpulse gab es einen Fox-Award in Gold.

3. Downer 2018

Da gibt es einen klaren Kandidaten auf die Spitzenposition: Die Datenschutzgrundverordnung. Sie macht es teuer und kompliziert, interessiert aber außer Datenschutzbeauftragte niemanden. Testen Sie sich selbst: Haben Sie jemals bei der Cookie-Abfrage etwas anderes als „akzeptieren“ geklickt? Und haben Sie jemals vorher gelesen, was Sie da akzeptieren? Falls nicht: Es sind trostlose Bleiwüsten aus gräßlichem Juristendeutsch in Sechs-Punkt-Schrift, in denen meist Ähnliches steht. Im Vergleich zum mageren Nutzen hat sie mich arg auf Trab gehalten.

Auf Wiedersehen sage ich Smart, dem Business-Blog von G+D Mobile Security. Nach sieben Jahren wechselt das Unternehmen  zum Jahresende die Agentur. Das ist schade, kommt aber vor. Ich freue mich, dass wir in dieser Zeit eine Stand-Alone-Printpublikation in einen Content Hub verwandelt haben, dessen Inhalt in digitalen und einem Printkanal gespielt wird.

Das wären die Neuigkeiten in Kürze. So kann es im 16. Jahr Selbständigkeit weitergehen. Allen Lesern und Kunden vielen Dank und fröhliche Weihnachten.

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