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Kalkulation, Zeitplan, Freigaben: Wie gutes Projektmanagement alle Beteiligten spürbar entlastet! Mehr

Neu im Blog


Bildschirmfoto des X-Posts der Berliner Polizei zum mutmaßlichen Verdächtigen

Nach dem Anschlag in Berlin meldete die Polizei einen „mutmaßlichen Tatverdächtigen“. Juristisch ist die Vorsicht nachvollziehbar. Sprachlich ist sie vor allem eines: doppelt gemoppelt.  Die traurigen Ereignisse in Berlin liefern leider auch ein Beispiel für eine sprachliche Entwicklung, die sich seit Jahren ausbreitet. Die Berliner Polizei schrieb auf X: „Ein mutmaßlicher Tatverdächtiger konnte identifiziert werden.“ […]

Deutschland schied gestern gegen Paraguay im Elfmeterschießen aus der WM aus. Beim Zuschauen fiel mir allerdings die Fußballsprache im Fernsehen auf: Manche Reporter sprechen inzwischen, als kommentierten sie eine Verwaltungsvorschrift statt ein Fußballspiel. Das deutsche WM-Aus gegen Paraguay hatte alles, was Fußball ausmacht: Große Emotionen, Drama, Verlängerung, Elfmeterschießen. Daumen drücken, Haare raufen. Hoffen, bangen, ärgern. […]

Print stirbt, Kreativität nicht. Die taz beweist mit der Schlagzeile „Die Auspuffmutter“, dass gute Sprache auch unter Druck funktioniert. Weiterhin entstehen großartige Schlagzeilen im Journalismus. Warum „Die Auspuffmutter“ für mich die Headline des Jahres ist, weshalb ich weiter an Print glaube und mit KI arbeite. Die Zeiten, in denen Papier bedruckt wurde, um Informationen zu verbreiten, […]

Bildschirmfoto der Schlagzeile mit wörtlicher Übersetzung

Wie man mit einer wörtlichen Übersetzung daneben liegt: „no way“ mit „kein Weg“ zu übersetzen ist sprachlich schief und journalistisch schwach. Wer Verständlichkeit will, braucht Sinn statt Silbenzählen. Ich habe ja schon mehrfach angemerkt, dass alle so tun, als wäre ihr Englisch „verhandlungssicher“. Ebenso oft habe ich Beispiele gesehen, die dieses Selbstbewusstsein als eitles Geschwätz […]