All posts by: Kai Bargmann

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Was bedeutet es konkret, wenn man abstrakte Themen anschaulich erklären will? Ein Werkstattblick anhand der neuen Ausgabe des Thüga-Magazins „Netzwerk“ und wie dessen Cover entstand. Beim Thüga-Partnermagazin „Netzwerk“ stehen wir, der freundliche Art Direktor und ich, regelmäßig vor der Aufgabe, komplizierte Themen zur Energiewende anschaulich und verständlich aufzubereiten. Genauer gesagt, dreimal jährlich. Das gilt vor […]

Fragen in Überschriften sind oft das bessere Mittel, um Unsicherheit ausdrücken. Hier finden Sie Beispiele, wie Sie mit Fragen rhetorisch überzeugender formulieren können. Das Problem mit „soll“ Hin und wieder fallen mir auf Nachrichtenportalen wie ntv.de Überschriften mit dem Hilfsverb „sollen“ auf. Ich habe mal drei Beispiele gesammelt: „Til Schweiger soll erneut in Klinik sein“ […]

Manche Wörter rufen Verunsicherung hervor, wenn es um das Gendern geht. Dazu gehört das Wort Mitglied, da sein Plural auf -er endet, was als Indikator missverstanden wird. Ein Fallbeispiel. Obwohl Gendern in Umfragen nach wie vor hohe Ablehnungsraten in der Bevölkerung hat, ist der Wunsch nach korrektem Ausdruck in Unternehmen und Organisationen weiterhin hoch. Vergangenes […]

Gibt es heiße Temperaturen? Die Wahl des richtigen Wortes ist eine zentrale Aufgabe beim Texten, geht aber oft schief. Ein Fallbeispiel samt hitziger Diskussion. Wieder mal ist Sommer. Ich verstehe, dass man an heißen Tagen wie diesen nicht so konzentriert wie sonst ist. Ich verstehe auch, dass man nicht immer auf den Punkt formuliert, wenn […]

Neulich fand ich auf Ntv die Schlagzeile Moby releast „Resound NYC“ – und war nicht glücklich damit. Was könnte man stattdessen sagen, fragte ich mich, und hatte ein paar Ideen. Tja, naja irgendwie ahnt man, was gemeint ist, wenn man eine Schlagzeile wie Moby releast „Resound NYC“ liest. Aber eindeutig ist es nicht. Und schön erst […]

Zeit, die Champagnerkorken knallen zu lassen! Denn dieses Jahr feiere ich mein 20-jähriges Jubiläum mit better-media. Es war die sprichwörtliche Fahrt ins Ungewisse, und ich kann gar nicht glauben, dass sie schon so lange dauert. Meilensteine einer epischen Reise Es scheint wie gestern, dass ich den Grundstein für better-media gelegt habe. Mit nichts weiter als […]

Verständlichkeit und Klarheit sind zwingende Gebote für gelungene Texte. Wer das Adjektiv immersiv verwendet, geht damit ein Risiko ein. Welche Alternative gäbe es? Kürzlich ging es um die Planung der weihnachtlichen Aktivitäten. Im Kulturblatt In München, das nach der Pandamie dankenswerterweise noch oder wieder erscheint, stieß ich in der Rubrik Kunst der Dezemberausgabe auf eine […]

Wer über Ereignisse mit englischem Bezug berichtet, läuft Gefahr, auf falsche Freunde hereinzufallen. Hier erfahren Sie, was gemeint ist, wenn jemand etwas als epic bezeichnet. Spoiler: Episch gehört nicht dazu. Kürzlich war Tom Brady zu Gast in der Stadt. Zu meinem Erstaunen war es ein Riesenspektakel, als der alternde NFL-Superstar mit seiner Mannschaft München für […]

Zum guten Texten gehört, klassische Stilfehler zu vermeiden – z.B. die Tautologie. Was das bedeutet, wie das geht und warum es sich lohnt, zeige ich an einem aktuellen Beispiel. Die Sommerpause ist beendet, und so nimmt auch das Blog hier wieder seinen Betrieb auf. Herzlich willkommen zurück. Als musikinteressierter Mensch schätze ich die Seite Schallplattenkritik. […]

Der Wunsch nach politischer Korrektheit, taktvoller Formulierung und Inklusion können Texter auf eine Probe stellen. Das zeigen „Drogengebrauchende“ in einer missglückten Pressemitteilung der Stadt Kiel. Letzte Woche musste die Stadt Kiel ziemlich viel Spott im sogenannten Netz über sich ergehen lassen. Sie erinnern sich: Das dortige Presseamt veröffentlichte eine Mitteilung mit der Überschrift: Gedenktag für […]