Der Daimler-Blog gefällt mit seinem vorbildlich gestalteten Leitfaden fürs Bloggen. Was Sie daraus lernen können.

Blog für Beginner

Daimler-Blog auf einen Blick (Bildschirmfoto): Tipps für Einstieg, Aufbau und Elemente . . .

Kürzlich diskutierte ich mit einem Neukunden die strategische Ausrichtung seines Online-Magazins. In dem Zusammenhang frage ich gern Benchmark-Projekte ab: Andere Projekte, die gefallen, die inspirieren, die als Blaupause dienen. Der Name des Daimler-Mitarbeiterblogs fiel.

Ich hatte schon davon gehört, aber ihn noch nicht selbst besucht. Mir gefiel, was ich sah. Abgesehen davon, dass der Blog schon seit 2007 am Netz ist (und damit länger als dieser Blog, der 2010 startete), schienen mir vor allem die Handreichungen für Neublogger hilfreich – schaun Sie mal.

Blog für Beginner, Teil 2

. . . gefolgt von Hinweisen zu Aufbau, Sprache, Inhalt, Lesern und sogar Kommentarmanagement (Bildschirmfoto)

Was im Blog inhaltlich und gestalterisch gelungen ist

Alle Hinweise, die gegeben werden, kann ich inhaltlich so unterschreiben. Vor allem die Kapitel zum Aufbau, Inhalt und Sprache sind geradezu essentiell. Wer das beherzigt, kann nichts mehr falsch, sondern vielmehr alles richtig machen.

Auch die grafische Aufbereitung überzeugt: Icons, leicht verständlich, gut portioniert, die Aussagen auf das Wesentliche reduziert – so kann man es machen.

Da es in Kommentaren oftmals hoch hergeht und die Moderatoren heikle Entscheidungen treffen müssen, möchte ich den Abschnitt zum Kommentarmanagement hervorheben. Mit Fingerspitzengefühl richtig angewendet, kann damit über das Redaktionelle hinaus auch der soziale Teil gelingen.

Erwähnenswert ist auch noch der Gedanke, dass es für ein großes Unternehmen wie Daimler keineswegs selbstverständlich ist, mit einem potentiell kontroversen Projekt wie einem Blog so frei und direkt umzugehen. Da es schon so lang am Netz ist, können wir daraus schließen, dass dieses Vertrauen offenbar belohnt wurde.

Mein einziger, zugegeben winziger Kritikpunkt: Hätten Sie die Guidelines doch Leitlinien genannt! Dieser Anglizismus ist ganz und gar unnötig.

Wenn Sie also eine kompakte Starthilfe suchen, werden Sie im Daimler-Blog fündig.

Weitere praktische Hilfen, über die ich gebloggt habe: Der Anglizismen-Index des VdS und das Bla-bla-Meter.

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