„Rad mal“ ist der neue Slogan zur Einführung des Bike-In, des Services für Gäste auf dem Fahrrad. Exklusiv das erste Bild aus München.

Die Rad-mal-Kampagne wird auf Litfasssäulen plakatiert.

McDonalds-Slogan „Rad mal“ – direkt zum Bike-In

Ich liebe McDonalds. Wenn der Satz nicht mit ihrem Slogan „Ich liebe es“ so verwandt wäre, könnte ich ihn ganz unbefangen aufschreiben. Inhaltlich stimmt es aber. Nicht so sehr wegen des guten Essens, sondern wegen der genialen Werbung.

Wenn ein Verkehrsmittel von Corona profitiert hat, dann das Fahrrad. Es bietet gleich mehrere Vorteile:

  • Die Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem.
  • Radfahrer halten sich von anderen fern.
  • Sie vermeiden die Ansteckung in anderen Verkehrsmitteln wie der U- oder S-Bahn.
  • Sie verstopfen die Straßen nicht, weil sie auf der Fahrt zur Arbeit nicht aufs Auto umgestiegen sind.

Neu: Auf zwei Rädern zu McDonalds

Hier dockt McDonals nun an. Was Sie vielleicht nicht wußten: Bisher durften Sie mit dem Fahrrad aus Sicherheitsgründen keinen McDrive ansteuern. Das wurde jetzt geändert. McDonalds bietet zunächst an den drei Standorten München, Berlin und Köln ein sogenantes Bike-In. Das berichtet Horizont. Ziel ist es, das Image bei der Nachhaltigkeit zu stärken. Sie können also jetzt einen McDrive benutzen. Aber nicht ganz so, wie Sie vielleicht denken: Sie bleiben nicht mit den Autos in der Schlange und erhalten ihr Essen am Schalter. Wäre auch wegen der Abgase komisch. Wenn ich es richtig verstehe, bestellen und bezahlen Sie vorab per App, warten dann am Fahrradständer und werden dort versorgt.

Die Kampagne: Rad mal

Diese kleine, aber feine Innovation wird von einer kleinen Kampagne im Umfeld des Münchner Standortes in der Stäbli-Straße begleitet, die ich kürzlich an einer Litfasssäule entdeckt habe. Der herrliche (klare, knackige, eindeutige, verspielte) Slogan lautet:

Rad mal!

Ich liebe gute Wortspiele. Das ist eins. Trifft. Ist einfach. Tauscht nur einen Buchstaben aus. Wird verstanden. Funktioniert. Damit ist alles gesagt. Und dann noch so schlicht auf Weiß gesetzt. Schnörkellos. Klar. Was braucht es mehr?

Was ich nicht ganz verstehe: Man konnte auch bisher schon mit dem Fahrrad zur Filiale fahren, bestellen, aufs Essen warten und dann gehen (oder vor Ort essen). Vom Ergebnis her ändert sich also wenig. Nur vom Ablauf: Sie bringen einem die braune Packpapiertüte jetzt ans Rad. Bin gespannt, wie das im Novemberregen nachgefragt wird. 😉

Hier ein anderer Beitrag meiner früheren Lieblings-Litfasssäule mit einer McDonalds-Werbung.

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