Smart kommt mit Macht und erobert die Digitaltechnologie. Eine kurze Liste der wichtigsten Begriffe – mit ebenso kurzer Bedeutungserklärung.

(11.9.2012) Wenn ich mir die Eindrücke meines IFA-Besuches vergangene Woche ins Gedächtnis rufe, wenn ich die Pressemitteilungen, Artikel und Interviews dazu lese, wenn ich im Web dazu recherchiere, fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Smart ist das allgegenwärtige Wort der Stunde.

Hier eine kurze Liste der wichtigsten feststehenden Begriffe:

  • Smart Entertainment: Mitdenkende Unterhaltungselektronik, geprägt etwa von der Telekom.
  • Smart Grid – intelligentes, also flexibles, Stromnetz
  • Smart Home: Haus oder Wohnung, dessen Energieverbrauch, Sicherheitsvorkehrungen und/oder Komfortfunktionen ferngesteuert werden können, um den Verbrauch zu senken, die Sicherheit und die Annehmlichkeit zu erhöhen. Smart Living ist der dazugehörige Lifestyle.
  • Smart Meter: Mikroprozessorgesteuerter Stromzähler, der den tatsächlichen Verbrauch und die Nutzungsdauer ermittelt.
  • Smartphone: Handy mit berührungsempfindlicher Oberfläche
  • Smart-TV: Internetfähiger Flachbildschirm

Die Bedingungen für den Anglizismus des Jahres erfüllt smart nicht, aber angesichts der Häufung ist es auf jeden Fall das Trendadjektiv des Jahres. Seine Eigenschaften sprechen dafür: Eine Silbe kommt einem besser über die Lippen als zwei („clever“), es ist eindeutig auszusprechen (vgl. Miracel Whip) und was schlau ist, ist ohnehin attraktiv. Es verschwendet nichts, es denkt mit, kurz: Es verkörpert einen weiteren Trendbegriff – Effizienz.

Smarte Ergänzungen sind willkommen. Zum Anglizismus des Jahres 2011.

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