Tag Archives: Wort des Jahres

Alternative Fakten und Jamaika-Aus wurden zum Unwort bzw. Wort des Jahres gewählt – wie in den Vorjahren zweifelhafte Entscheidungen. Warum, erkläre ich hier. Ich bin bekannt als friedfertiger Mitbürger. Keine Walther PPK in der Schublade, kein Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis, nicht mal Punkte in Flensburg. Aber nach zwei weiteren trostlosen Wahlen muss ich mich zu Wort […]

Nach Brexit und Trumps Triumph stürmt ein neues Wort die Medien: Postfaktisch. Was es bedeutet, woher es kommt, warum es benutzt wird – die Zusammenstellung. (18.11.2016, Nachträge 9.12.2016, 16.1.2017) In der Debatte um die Frage, was Populismus ist, und wie die „richtige“ Politik auszusehen hat, wenn alles „immer komplizierter“ wird, hat sich nach Brexit und der […]

Warum das Allerweltswort Flüchtlinge eine schwache, verzagte Wahl war – und Willkommenskultur das wesentlich prägnantere Wort des Jahres gewesen wäre, das dieselbe Debatte betraf. (12.12.2015) Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat gestern das Wort des Jahres 2015 gewählt. Die Wahl fiel auf Flüchtlinge. Sicher, der Begriff beherrschte die öffentliche Debatte. Doch unspezifischer geht es kaum. Es ist ein Allerweltswort […]

Die Wahl zum Wort des Jahres fiel in diesem Jahr auf eine nette Nichtigkeit: Lichtgrenze. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat das Wort des Jahres gekürt. Die Wahl fiel auf Lichtgrenze. Ich verstehe nicht, wie die Jury denkt. Die Lichtgrenze ist ein schönes, weil bildstarkes Wort, es gehört zu einem schönen Event, aber es hat […]

Das Wort des Jahres 2013, Groko, hat gute Chancen, tatsächlich ein geflügeltes Wort zu werden. „GroKo“, das Kurzwort  für die frisch amtierende „Große Koalition“,  ist das Wort des Jahres 2013. Die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS)  begründete ihre Wahl damit, dass das Thema den Wahlkampf und die Regierungsbildung beherrscht habe. „GroKo“ sei eine […]

Die letzten Jugend-, Un- und Wörter des Jahres litten an einem Mangel an Verbreitung – und damit Relevanz. Bringt der Anglizismus des Jahres eine Trendwende? Am Jahresende ist wieder Wahlzeit, und mir fehlen die Worte über all die Wörter. Es wird immer rätselhafter. Babo (bedeutet soviel wie Chef oder Anführer) wurde kürzlich Jugendwort 2013. Nahtlos reiht […]

Die Wahl zum Wort das Jahres 2012 überrascht: Die Rettungsroutine ist ungeläufig. Die besseren Kandidaten landeten erst auf den Plätzen.  (15.12.2012) Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat gewählt: Rettungsroutine ist das Wort des Jahres 2012. Zur Begründung heißt es: Dieses Wort spiegelt nicht nur das . . . dauerhaft aktuelle Thema der instabilen europäischen Wirtschaftslage wider, […]

(17.12.2011) Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat den Stresstest zum Wort des Jahres 2011 gekürt. Platz 2 ging an hebeln, Platz 3 an Arabellion. Mit der Wahl des Siegers zeigt sich die große Bedeutung der Finanz- und Bankenkrise für die Gesellschaft, aber auch Stuttgart 21 und Fukushima haben wohl mitgewirkt. Platz 2 und 3 verwundern, sie […]

(6.11.2011) Endspurt für die Nominierungen für das Wort des Jahres: Der Whistleblower hat dieses Jahr Karriere gemacht, ein Wort, das schwer zu übersetzen ist und deswegen im Original seinen Weg ins Deutsche gemacht hat. Der Whistleblower ist eine verdienstvolle Person, jemand, der ohne persönlichen Vorteil Missstände aufdeckt und sich dabei unter Umständen in Gefahr begibt. Doch wie […]

Rechtzeitig vorm Jahresende und seinen Trendwortwahlen möchte ich auf einen Kandidaten hinweisen, der bis vor einiger Zeit dem Kunstbetrieb vorbehalten war und sich in diesem Jahr stark ausgebreitet hat: kuratieren. (21.10.2011) Der Kurator ist laut Duden der (wissenschaftliche) Leiter einer Ausstellung oder eines Museums. Aber der Zeitgeist hat diese dröge Jobbeschreibung aufgeweicht. Inzwischen ist der […]

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