Tag Archives: Substantivierung

Studierende haben sich im Sprachgebrauch festgesetzt, nd-Formen wie Mitarbeitende und Arbeitende kommen gerade. Für den Texter stellt sich die Frage, wie man mit den Partizipien elegant umgeht. Beispiele und Tipps. (28.9.2018, Aktualisierung 23.2.2019) Vorbemerkung: Man ist ein schlechter Witzeerzähler, wenn man die Pointe erklären muss. Nichtsdestoweniger habe ich seit Veröffentlichung dieses Beitrages gehört, dass die […]

Im medialen Sprachgebrauch erobert der Geflüchtete zunehmend seinen Platz neben dem Flüchtling. Fundstellen, Gründe und Alternativen. (9.12.2016) Zum Jahresende hin habe ich mal wieder den Seismographien angeworfen, um einen Trend zu überprüfen. Ergebnis: Der Geflüchtete setzt sich medial langsam neben dem Flüchtling durch – womit ein neues Wort den deutschen Sprachraum erobert hätte. Hier drei aktuelle Anzeichen: […]

Die Tagesschau verlor die Wahl des treffenden Wortes, als sie in ihrer jüngsten Ausgabe Tote oder Mordopfer zu Getöteten machte. Gestern Abend in der Tagesschau machte Sprecher Jens Riewa mit der Meldung von der Bestattung der Pariser Abschlagsopfer auf. Auf der Tafel neben ihm stand: Trauerfeier in Paris für die 130 Getöteten Und ich dachte, wie schändlich es ist, […]

„Ich bin am Arbeiten“ – nicht selten liest man diese Art Verlaufsform. Das ist nicht falsch, aber auch nicht schön. Wie man sie eleganter schreiben kann! (14.11.2012, Aktualisiert am 11.11.2017 & 15.1.2019) Heute eine stilistische Feinheit, die im Laufe der Jahre (!) zu einem der meistgelesenen Beitrag dieses Blogs avanciert ist. Sie fällt mir immer […]

(16.3.2012) Neudeutsches aus der Corporate-Welt: Projekte werden ausgerollt, Prozesse werden angestoßen. Ein kleiner Tipp mit der Fingerspitze, und schon purzeln die Dominosteine. Wie niedlich der Vorgang, wie harmlos das Ergebnis, es geht fast wie von selbst! Und es ist so sauber. Wenn Sie etwas angestoßen haben, gibt es auch kein Zurück mehr. Ich bin entzückt. Vergessen […]