Tag Archives: Literatur

In einem aktuellen Roman fand ich einen Konjunktiv, den ich ausgestorben glaubte: kennte. Warum er korrekt ist, was er bedeutet, und was man meistens sagt. (28.10.2016) Schon lange, genauer seit Beginn dieses Blogs, plane ich einen Beitrag über den Konjunktiv. Sie wissen schon, die Möglichkeitsform. Denn bei Realis und Irrealis in indirekter Rede, aber auch bei […]

Die Kleinschreibung von Substantiven breitet sich aus. Warum Iphone schreiben, wenn man iPhone schreiben kann – jetzt auch in der Literatur. (24.10.2013) Eigentlich ist es so banal, dass man es kaum sagen mag: Substantive werden großgeschrieben. Dies bestätigt selbstverständlich auch der Duden. Doch die Praxis sieht anders aus: Wir lesen iPhone und eBay, wo man, wenn […]

Wenn man etwas entsorgt hat, ist man eine Sorge los. Und man hat sich keinesfalls die Finger schmutzig gemacht. Ob das Grund für den Siegeszug dieses Wortes ist? (6.9.2012) Entsorgen war lange eine vornehme Umschreibung für alles, was auf den Müll sollte, aber so peinlich, ekelhaft oder vielleicht sogar giftig war, dass man darüber nicht […]

(14.12.2011) Kürzlich las ich Wolfgang Herrndorfs Roman „Tschick“, der dieses Jahr den deutschen Jugendliteraturpreis gewann. Auf S. 83 stieß ich auf eine Stelle, die das Texterherz bewegt. Die beiden jugendlichen Protagonisten Maik und Tschick haben beschlossen, ihre Sommerferien anders als sonst zu verbringen. Sie knacken einen alten Lada und brennen damit durch. Dann heißt es: […]

(Nachtrag 11.2.2012) Dieser Eintrag am Tag der deutschen Einheit ist unseren Politikern gewidmet. Die haben sich in letzter Zeit nämlich neu inszeniert, wenn sie vor Kameras und Mikrofone traten: Sie liefern jetzt. Philipp Roesler tut’s, Angela Merkel auch. „Ab jetzt liefern wir“, versprechen sie, wenn sie der Öffentlichkeit nach schwierigen Verhandlungen mühsam gefasste Entschlüsse oder zäh errungene […]

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