(21.2.2012) Die Narren sind los! In München ist Fasching, also Karneval, wie man in Köln sagt bzw. Faslam da, wo ich herkomme (Hamburg). Deshalb heute was Lustiges – mit ernstem Hintergrund: Das Blablameter.

Worum geht’s? Wenn Sie einen Text geschrieben haben, kennen Sie vielleicht dies unsichere Gefühl: Taugt er was? Überzeugt er? Klingt er, wie er soll? Oder ist noch was zu verbessern? Meistens hat man ein untrügliches Gespür, dem man trauen sollte. Solange Sie das Gefühl haben, es könnte etwas besser sein, kann wahrscheinlich etwas besser sein.

Ein Problem ist häufig, dass Texte noch zu viel Phrasen und Luft, entbehrliche Worte also, enthalten. Zentrale Frage: Wie viel Bullshit steht noch in Ihrem Text – Technokratensprech, Nominalstil, Füllwörter? An einer hohen Blähquote erkennt man meistens das, was PR-ler, Politiker, Berater und Profs so von sich geben!

Die Macher des BlablaMeters schreiben:

„Das BlaBlaMeter entlarvt schonungslos, wieviel heiße Luft sich in Texte eingeschlichen hat. Ein praktischer Helfer für alle, die mit Text zu tun haben!“

Und so geht’s:

Kopieren Sie Ihren Text in das freie Feld und testen Sie Ihren Schreibstil! Das funktioniert mit deutschen Texten bis 15.000 Zeichen Länge, der Rest wird abgeschnitten. Für ein sinnvolles Ergebnis sollte die Textprobe eine gewisse Mindestlänge haben (3-5 Sätze).

Der Test funktioniert gut. Die Texte dieses Blogs kommen auf einen Wert nahe null – „Ihr Text zeigt keine oder nur sehr geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch.“

Viel Spaß!

4 Responses to Lustig und hilfreich: Das Blablameter
  1. ich hab das glatt mal mit einem beliebigen text aus meinem blog getestet:
    Ihr Text: 1386 Zeichen, 205 Wörter
    Bullshit-Index :0.06
    Ihr Text zeigt keine oder nur sehr geringe Hinweise auf ‘Bullshit’-Deutsch.

  2. […] Ein wirkungsvolles Instrument gegen Phrasen und Floskeln ist übrigens das Blablameter. […]

  3. […] Weitere praktische Hilfen, über die ich gebloggt habe: Der Anglizismen-Index des VdS und das Bla-bla-Meter. […]


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