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Ich bin alleinerziehend, ich bin arbeitssuchend –  wie man dem Trend zu  schwächelnden Adverbien und Partizipien mit starken Verben begegnet und zu einem prägnanteren Stil kommt. (13.6.2015) Heute mal wieder was Stilistisches. Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, dass ich starke Verben verfechte. Also ein Verfechter derselben bin, wie man üblicherweise sagen würde, dieses aber lieber verbalisiere, […]

Hartnäckig nutzen in Medien statt des treffenden Wortes Verneinungen mit Nicht-. 15 Beispiele und Lösungen. (29.3.2015) Ich habe schon über dies Phänomen geschrieben, aber um es in der Sprache der Wirtschaft zu sagen: Der Trend ist intakt. Oder medizinisch gesagt: Die Seuche grassiert. Nämlich die bedenkliche Angewohnheit, statt treffender Begriffe Verneinungen mit Nicht- zu verwenden, um […]

Warum Sie beim Plural von Abkürzungen grundsätzlich ein -s anhängen sollten.   (3.10.2014) Ich muss heute auf ein älteres Thema zurückkommen, nämlich die Frage, ob man bei Abkürzungen ein -s anhängen soll, wenn man den Plural bildet? Bisher vertrat ich die Auffassung, es komme darauf an, wie die Langform den Plural bildet, und müsse im […]

Immer häufiger wird bei Eigen- und Markennamen auf die Beugung verzichtet. Das Ergebnis: Krudes Deutsch, das leicht zu vermeiden wäre – durch Deklination. (6.5.2014) Duell zwischen DEG und Kölner Haie im Düsseldorfer Stadion. So heißt nicht nur die Überschrift zu einem aktuellen Artikel auf Spiegel Online (s. Bild), sondern auch die dazugehörige URL. Die Kölner Haie sind für […]

Eine Kopie ist übersetzt ein falscher Freund, wenn Exemplar gemeint ist. Über ähnlichen Klang, aber unterschiedliche Bedeutung englischer Ursprungswörter.                   (13.2.2014) Neulich, in der Programmankündigung des ORF: Da wurde eine Verfilmung nach einem Buch Henning Mankells angekündigt, das in Deutschland und Österreich 1,6 Millionen Kopien verkauft hat – s. […]

Grandios scheitern gehört zu den ausgelatschtesten Phrasen in Feuilleton und Vermischtem. Warum es besser ist, nicht so zu übertreiben. (2.11.2013) Wenn jemand gerade etwas verbockt hat und Sie das öffentlich kommentieren müssen (oder sollen oder dürfen), können Sie auf keinen Fall nachrichtlich bleiben und davon schreiben, dass er (oder sie) einen Fehler gemacht hat. Nein, […]

Die Kleinschreibung von Substantiven breitet sich aus. Warum Iphone schreiben, wenn man iPhone schreiben kann – jetzt auch in der Literatur. (24.10.2013) Eigentlich ist es so banal, dass man es kaum sagen mag: Substantive werden großgeschrieben. Dies bestätigt selbstverständlich auch der Duden. Doch die Praxis sieht anders aus: Wir lesen iPhone und eBay, wo man, wenn […]

Gleichzeitig und zeitgleich können, aber müssen nicht dasselbe bedeuten. Über den kleinen Bedeutungsunterschied zweier Zeitadverben. (11.10.2013) Die Zeit ist ein wundersames Phänomen, weil sie zum Beispiel in einem komplizierten 12er-System gemessen wird, statt dem Zehnersystem, das wir meistens benutzen. Und wundersam ist auch der sprachliche Umgang mit ihr. Seit einiger Zeit ist es Mode geworden, […]

Überlegungen zu Namens-Funden im Hamburger Einzelhandel.   Bei einem Besuch in Hamburg bemerkte ich kürzlich im Vorbeigehen einige  überraschende Geschäftsnamen. Blumenmehr etwa nannte sich ein Blumengeschäft. Das Wortspiel en vogue sind, zeigt sich jetzt auch in diesem Genre. Wenn es allerdings nur darin besteht, einen einzigen Buchstaben auszutauschen, sieht es eher wie ein Schreibfehler aus. Zumal […]

Alle sprechen angeblich toll englisch, aber niemand bedenkt, dass die wörtliche Übersetzung der Anfang aller Sinnentstellung ist. Ein Beispiel aus dem Sport. (26.9.2013) Ich habe schon öfter darüber gebloggt, wie schädlich, weil sinnentstellend wörtliche Übersetzungen sind. Besonders beliebt sind falsche Freunde, also ein englisches Wort mit einen ähnlich klingenden deutschen zu übersetzen, das aber inhaltlich […]