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16Aug 2012

Vom 14.-25. August ist Sommerpause, es erscheinen keine neuen Einträge. Der Betreiber löst die Krämpfe in der Schreibmuskulatur, sammelt neuen Stoff und bittet um Geduld – schon bald geht es weiter. Lesen und Kommentieren der bisherigen Beiträge sind weiterhin möglich. Neue Kommentatoren müssen allerdings warten, bis ich wieder zurück bin und ihre Kommentare freischalte. Danke […]

10Aug 2017

Das Adjektiv erwartbar ist medial präsent, doch in den neuen Duden wurde es nicht aufgenommen. Nachweis und Überlegungen zu Sprachökonomie und -evolution. Der Duden hat 5.000 neue Wörter in den deutschen Wortschatz aufgenommen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Duden-Verlages hervor. Diese Nachricht war selbst der Tagesschau nicht nur eine Meldung, sondern sogar einen Filmbeitrag wert […]

01Aug 2017

Wie behandelt man englische Verben im Deutschen? Hängt man ein -t oder -ed an? Eine Handreichung in zwei Schritten. Bei der Eindeutschung englischer Verben geht es fröhlich durcheinander. Talkt, talked, gestylt, gestyled, gerappt, gerapped, performt, performed – all diese Formen finden sich. Ich habe Grund zu der Annahme, dass sie oft nach gusto verwendet werden […]

22Jul 2017

Kurz spontan außerhalb der großen Beiträge reingeschossen: Weißfleischige Plattpfirsiche verheißt diese Woche ein Schild in der Obst- und Gemüseabteilung meines Lidls, das ich vorhin beim Einkaufen sah. Klingt das nicht herrlich vollmundig? Beinahe hätte ich eine Packung gekauft, weil es so verlockend klang. Und dabei mache ich mir nicht mal viel aus Pfirsichen. Läuft Ihnen […]

19Jul 2017

Zum Texten gehören Bilder, aber auch Reflexe. Bei beruflichen Veränderungen ist die Seefahrt beliebt: Man heuert an, man geht an oder von Bord – und bringt sich dabei ohne Not in, Verzeihung: Seenot. Ist die Karriere denn ein Ausflug auf einem Musikdampfer oder eine Expedition ins Unbekannte? Man möchte es meinen, wenn man die Berichterstattung […]

11Jul 2017

Zur Frage, ob es die oder das Nutella heißt, gibt es einen öffentlichkeitswirksamen Beleg: Die Bild-Zeitung brachte die Nutella auf der Titelseite. (11.7.2017) Das oder die Nutella – diese Frage lässt sich mit Inbrust diskutieren, auch und gerade auf Partys oder am Frühstückstisch. Lt. Wissen.de gibt es sogar eine Onlineumfrage des „Spiegel“, derzufolge über 3000 Befragte […]

06Jul 2017

Der Trend hat die Vorherrschaft errungen. Sagen Sie auch schon Nicht-Normalität, Nicht-Einhaltung oder Nicht-Erteilen? Das sollten Sie – besser nicht. 10 weitere Fälle samt Vorschlägen. (Lesezeit: ca. vier Minuten) Schon länger verfolge ich dieses Phänomen aus der Abteilung Wortschatzverarmung, wie treue Leser wissen. Aus dem Rinnsal wurde ein Strom. Woraus besteht er? Anscheinend neigen Menschen, […]

29Jun 2017

Alle Jahre wieder durchforstet der Rat für deutsche Rechtschreibung das Wörterverzeichnis auf Absurditäten. Jetzt war es wieder soweit – die wichtigsten Resultate. Alternative Schreibungen (ohne Regel) Es ist nicht mehr so ganz mein Thema, aber lustig ist es allemal, und eine gewisse Tradition hat es auch: Der Rat für Rechtschreibung hat alternative Schreibungen einkassiert, die […]

24Jun 2017

Übersetzungen kleben oft zu eng am Original. Drei Beispiele von Amazon: Basierend auf, begrenzte Zeit und Originals. Eins vorweg: Ich liebe Amazon. Toller Service, Riesenauswahl, sehr kundenorientiert. Insofern ist der nun folgende Blogeintrag nicht als generelle Kritik an diesem exzellenten Unternehmen zu verstehen. Vielmehr zielt er darauf ab, Feinheiten in der Arbeit eines Texters zu analysieren […]

17Jun 2017

500.000+ Facebook-Abonnenten schaffen Relevanz und Realität. Wie das Jugendwort Vong in der Vodafone-Werbung dennoch schiefging – und was man als Texter daraus lernt. Neulich in der Stadt sah ich aus dem Augenwinkel ein Vodafone-Plakat. Es enthielt ein seltsames, mir unbekanntes Wort: Vong. Da stand: DER MONENT WENN DEIN DATEMVOLUMEN VONG VORMONAT HER NOCH DA IST. (Man […]

08Jun 2017

Die Rechtschreibung wankt. Gefördert zum Beispiel durch eigenwillige Schreibung von Substantiven in der Werbung. Ich habe meine Tochter zum Bahnhof gebracht. In der Haupthalle herrscht ein wildes Getümmel aus Reisenden und Bediensteten, aus Farben, Formen, Materialien, Gegenständen, Geräuschen und Gerüchen, Bildern und Botschaften. Jedes davon buhlt um Aufmerksamkeit, ich weiß gar nicht, wohin ich zuerst schauen soll. Unvermeidlicherweise, vielleicht sogar gezwungenermaßen […]